• Rufen Sie uns an
  • +41 44 515 48 50












slider home

News

Medienmitteilung vom 05.05.2017

Im thurgauischen Lommis wird das grösste elektrische Plus Energie Fahrzeug der Welt gebaut. www.edumper.eu

Ein Muldenkipper, Marke Komatsu 605 HD, der 65 Tonnen aufs Mal transportieren kann, soll ab Herbst 2017 in der Zementfabrik der Firma Ciments Vigier SA oberhalb von Biel-Bienne Rohmaterial aus dem Steinbruch La Tscharner bis zu der tiefergelegenen Förderanlage transportieren.


Was sich liest, wie eine Neuerfindung des Perpetuum Mobile, wird Schritt für Schritt Realität. Die innovative Idee des vom Bundesamt für Energie geförderten Prototyps: Der in der Schweiz umgebaute Komatsu 605 HD verbraucht keinen Dieseltreibstoff und produziert bei seinen täglich rund 20 Fahrten kein CO2. Die 110 Tonnen Maschine wird dabei Strom generieren, der in der grössten je in einem Fahrzeug installierten Batterie gespeichert wird. Mit einem Teil dieser Energie fährt er wieder in das höhergelegene Abbaugebiet zurück, der Überschuss wird abends ins Netz eingespiesen.

Die Ciments Vigier SA hat die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) E-Dumper, bestehend aus der Kuhn (Schweiz) AG und der Lithium Storage GmbH, beauftragt, eine erste rein elektrische Maschine als Ersatz für ein baugleiches Dieselfahrzeug zu bauen. Vigier ist bereit für ein solches Fahrzeug einen erheblichen Mehrbetrag zu bezahlen, da das Fahrzeug in seinem geplanten 10-jährigen Einsatz keinen Dieseltreibstoff brauchen wird und die Unternehmung zudem keine CO2-Kompensation zu leisten hat. Das Bundesamt für Energie gewährt einen Förderungsbeitrag an die nicht amortisierbaren Mehrkosten für die Entwicklung und Erprobung dieses Prototyps und hat dabei zur Auflage gemacht, dass das im Rahmen dieses Projektes erworbene Knowhow dem Forschungs- und Industrieplatz Schweiz zu Gute kommt.

Ein Team von Ingenieuren und Fahrzeugbauern hat sich in Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachhochschulen (BFH-CSEM-Zentrum Energiespeicherung der Berner Fachhochschule und der Interstaatlichen Hochschule für Technik Buchs, NTB) sowie der Eidgenössischen Materialprüfungsanstalt, EMPA zum Ziel gesetzt, dieses Fahrzeug bis anfangs 2017 zu planen und konzipieren und bis Spätsommer 2017 zu bauen.

Die erwarteten, schlussendlich aber enormen, Herausforderungen sind in einer intensiven Entwicklungsphase nun gemeistert, die Industrie ist daran die Spezialkomponenten zu bauen. Mit Messungen in der Grube La Tscharner, Simulationen an den Fachhochschulen, der ETH und bei der EMPA wurden die einzelnen Bauteile speziell für dieses Fahrzeug konzipiert. Noch nie wurde ein Fahrzeug dieser Leistungsklasse gebaut, das unter rauhesten Umweltbedingungen voll beladen Steigungen bis 13 Prozent bewältigen kann, damit die Batterien von 700 KWh, mit elektrischen Strömen bis zu 3'000 Amperes belastet, bei den Talfahren aber auch um je 40 KWh auflädt, und dabei per Saldo noch als Energie Plus Fahrzeug unterwegs ist. Pro Tag und Fahrzeug wird dieser Überschuss auf bis zu 200 KWh geschätzt. Wenn die Prognosen zutreffen und sich die Nutzung des neuen Fahrzeuges bewährt, hat Ciments Vigier SA bereits eine allfällige weitere Bestellung in Aussicht gestellt und könnte längerfristig bis zu 8 Fahrzeuge rein elektrisch betreiben. Für die Firma Kuhn Schweiz AG, eine Tochter der KUHN Gruppe, welche Komatsu – Maschinen in einem grossen Teil von Europa vertreibt, erschliessen sich weitere Einsatzgebiete, wie Tunnelbau und Bauarbeiten im abgas- und lärmempfindlichen Siedlungsgebiet.

Für die Schweiz bedeutet diese Entwicklung einen Beitrag zum Technologiestandort Schweiz und zeigt mögliche Wege in die Energiezukunft auf, getreu der Devise: sicher – sauber – schweizerisch.

News

Medienmitteilung vom 05.05.2017

Im thurgauischen Lommis wird das grösste elektrische Plus Energie Fahrzeug der Welt gebaut. www.edumper.eu

Ein Muldenkipper, Marke Komatsu 605 HD, der 65 Tonnen aufs Mal transportieren kann, soll ab Herbst 2017 in der Zementfabrik der Firma Ciments Vigier SA oberhalb von Biel-Bienne Rohmaterial aus dem Steinbruch La Tscharner bis zu der tiefergelegenen Förderanlage transportieren.


Was sich liest, wie eine Neuerfindung des Perpetuum Mobile, wird Schritt für Schritt Realität. Die innovative Idee des vom Bundesamt für Energie geförderten Prototyps: Der in der Schweiz umgebaute Komatsu 605 HD verbraucht keinen Dieseltreibstoff und produziert bei seinen täglich rund 20 Fahrten kein CO2. Die 110 Tonnen Maschine wird dabei Strom generieren, der in der grössten je in einem Fahrzeug installierten Batterie gespeichert wird. Mit einem Teil dieser Energie fährt er wieder in das höhergelegene Abbaugebiet zurück, der Überschuss wird abends ins Netz eingespiesen.

Die Ciments Vigier SA hat die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) E-Dumper, bestehend aus der Kuhn (Schweiz) AG und der Lithium Storage GmbH, beauftragt, eine erste rein elektrische Maschine als Ersatz für ein baugleiches Dieselfahrzeug zu bauen. Vigier ist bereit für ein solches Fahrzeug einen erheblichen Mehrbetrag zu bezahlen, da das Fahrzeug in seinem geplanten 10-jährigen Einsatz keinen Dieseltreibstoff brauchen wird und die Unternehmung zudem keine CO2-Kompensation zu leisten hat. Das Bundesamt für Energie gewährt einen Förderungsbeitrag an die nicht amortisierbaren Mehrkosten für die Entwicklung und Erprobung dieses Prototyps und hat dabei zur Auflage gemacht, dass das im Rahmen dieses Projektes erworbene Knowhow dem Forschungs- und Industrieplatz Schweiz zu Gute kommt.

Ein Team von Ingenieuren und Fahrzeugbauern hat sich in Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachhochschulen (BFH-CSEM-Zentrum Energiespeicherung der Berner Fachhochschule und der Interstaatlichen Hochschule für Technik Buchs, NTB) sowie der Eidgenössischen Materialprüfungsanstalt, EMPA zum Ziel gesetzt, dieses Fahrzeug bis anfangs 2017 zu planen und konzipieren und bis Spätsommer 2017 zu bauen.

Die erwarteten, schlussendlich aber enormen, Herausforderungen sind in einer intensiven Entwicklungsphase nun gemeistert, die Industrie ist daran die Spezialkomponenten zu bauen. Mit Messungen in der Grube La Tscharner, Simulationen an den Fachhochschulen, der ETH und bei der EMPA wurden die einzelnen Bauteile speziell für dieses Fahrzeug konzipiert. Noch nie wurde ein Fahrzeug dieser Leistungsklasse gebaut, das unter rauhesten Umweltbedingungen voll beladen Steigungen bis 13 Prozent bewältigen kann, damit die Batterien von 700 KWh, mit elektrischen Strömen bis zu 3'000 Amperes belastet, bei den Talfahren aber auch um je 40 KWh auflädt, und dabei per Saldo noch als Energie Plus Fahrzeug unterwegs ist. Pro Tag und Fahrzeug wird dieser Überschuss auf bis zu 200 KWh geschätzt. Wenn die Prognosen zutreffen und sich die Nutzung des neuen Fahrzeuges bewährt, hat Ciments Vigier SA bereits eine allfällige weitere Bestellung in Aussicht gestellt und könnte längerfristig bis zu 8 Fahrzeuge rein elektrisch betreiben. Für die Firma Kuhn Schweiz AG, eine Tochter der KUHN Gruppe, welche Komatsu – Maschinen in einem grossen Teil von Europa vertreibt, erschliessen sich weitere Einsatzgebiete, wie Tunnelbau und Bauarbeiten im abgas- und lärmempfindlichen Siedlungsgebiet.

Für die Schweiz bedeutet diese Entwicklung einen Beitrag zum Technologiestandort Schweiz und zeigt mögliche Wege in die Energiezukunft auf, getreu der Devise: sicher – sauber – schweizerisch.